Der andere Blickwinkel
Persönliche Ansichten unserer Welt- in Gedanken und Bildern.

Weitere Studien zur Gender-Sprache

Eine entlarvende Übersicht über eine größere Zahl von Studien zum Thema 'Gendersprache' findet man auf Wikipedia. Wer sich durch diesen Wust an Studien wühlt erfährt, dass Gendersprache nicht hält, was sie verspricht:

  • Beidnennung und Binnen-I (wie auch andere disruptive Formen) bevorzugen z.B. Frauen und sind nicht neutral, wie behauptet. Und worum geht es in den meisten Studien? Um Beidnennung im Vergleich zum Generischen-Maskulinum; es geht also um Frauen - Queere Personen werden nicht einmal erwähnt.
  • Einmal wurde die sprachliche Ästhetik untersucht - und das Gendern fiel durch.
  • Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass bestimmte Formen zu Gendern - im Sinne der feministischen Wissenschaftlerinnen - nicht schlechter verstanden werden als das Generische-Maskulinum.
  • Mehrere Studien zeigen, dass die Akzeptanz gegenderter Sprache schlecht ist und insgesamt neutrale Bezeichnungen bevorzugt werden.
  • Gelegentlich wird von sogenannter 'mentaler Repräsentation' gesprochen aber verschwiegen, dass bei Fragen nach der mentalen Repräsentation etwas untersucht wird, das in der Realität meist gar nicht vorkommt: wer z.B. von Patienten hört, sieht in Gedanken keine Personen vor seinem geistigen Auge, und natürlich schon gar keine männlichen Personen. Sprache ist meist abstrakt und ruft selten Bilder hervor - nämlich dann, wenn der Studienleiter nach Bildern fragt. Auf diese Weise erzeugen die Studienleiter erst das, was sie finden wollen: Bilder in den Köpfen, die vorher noch nicht da waren.
  • Studien die untersuchten, wie sich 'klassische' Sprecher und Hörer durch Gendersprache diskriminiert fühlen, gab es keine. So wurde z.B. nicht untersucht, wie viele Personen einen Text - ob gedruckt oder gesendet - abbrechen. Diese Texte erreichen ihr Ziel nicht mehr.
  • Studien die die Verständlichkeit von gegenderter Sprache untersuchten, haben nur spezielle Einzelfälle wie Gesetzestexte oder Gebrauchsanweisungen untersucht.

Resümee der Studienübersicht

Beidnennung und Partizipial-Konstruktionen werden von den Befragten am meisten toleriert - Queere Personen werden also ausgeschlossen oder sachliche Fehler werden akzeptiert - so las ich einmal von 'Demonstrierenden in der Notaufnahme' - gemeint waren verletzte Demonstranten, die in der Notaufnahme behandelt wurden; demonstriert hatte von denen keiner ...

Disruptive Formen zu gendern werden von der Bevölkerung in besonderer, zum Teil extremer, Weise abgelehnt und auch schlechter verstanden - die Akzeptanz lag zum Teil bei 1%.

Insgesamt wollen rund 2/3 der Bevölkerung keine Gender-Sprache, eine Mehrheit für das Gendern gab es in keiner Studie.

Stand: 25.07.2026