Der andere Blickwinkel
Persönliche Ansichten unserer Welt- in Gedanken und Bildern.

Feminismus und Gesellschaft.

Wieso sind nur so wenige Frauen Feministen, wo die Feministen doch für die Frauen kämpfen? Woher kommt dieses so genannte feministische Paradoxon?

Wer verstehen will, wie Gesellschaft funktioniert, der muss zunächst verstehen, dass die Evolution die Polarität der Geschlechter als zentrales Prinzip in die Gattung Homo eingebaut hat - und was das bedeutet: Männer und Frauen müssen signifikant verschieden sein, damit eine ausreichende Anziehungskraft entstehen kann, die für die Fortpflanzung und den Bestand einer Art grundlegend erforderlich ist. Diese körperlichen und geistigen Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind zentral für das Bestehen unserer Art. Wesentliche Aspekte unserer Kultur sind direkte Folgen dieser Unterschiede und der damit zusammenhängenden Geschlechter-Stereotypen: diese Unterschiede und Stereotype sind zu einem großen Teil in der Evolution entstanden, individuell gewollt und notwendig.

Evolution braucht zwar auch die Möglichkeit der Abweichungen vom Durchschnitt, weswegen Individuen entstehen können, die nicht der Norm entsprechen (nicht wertend sondern statistisch zu verstehen) - auch das ist von der Evolution so 'gewollt'. Aber die Mehrheit - gut 90 % - der Individuen unserer Art entspricht dem allgemeinen Konzept der Zweigeschlechtlichkeit und der heterosexuellen Anziehung zwischen Mann und Frau: Diese Frauen genießen den 'Male Gaze' und lieben es, wenn ihnen nachgepfiffen wird; belästigt wollen sie natürlich nicht werden, und vergewaltigt auch nicht, aber das steht auch in keinem Zusammenhang. Heterosexuelle und nicht heterosexuelle Frauen stellen sehr unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an Männer und Gesellschaft.

Ein Großteil unserer Kultur dient der Balz und damit der Fortpflanzung, ist also genetisch vorprogrammiert; Hierarchien in unserer Gesellschaft werden z.B. nach Geschlechtern getrennt gebildet, denn die höher gestellten Männer suchen sich die höher gestellten Weibchen aus - und die dürfen 'ja' oder 'nein' sagen. Sie wissen um ihre Macht der Wahl und versuchen umgekehrt die am höchsten gestellten Männchen zu bekommen. Das ist das Prinzip! Womit es im Detail ge- und erfüllt wird, kann stark variieren, da kommt die Kultur ins Spiel; auch der Male Gaze ist nicht bei allen Männern gleich, so wie nicht alle Frauen den Mann mit den dicksten Muskeln bevorzugen. Aber jeder hat geschlechtsbedingt seine speziellen Ansprüche. Und jeder weiß um seine Stärken und Schwächen und um seine Chancen beim anderen Geschlecht - und die will jeder und jede verbessern. Nur: Männer und Frauen, die sich gar nicht für das andere Geschlecht interessieren, die spielen dieses Spiel nicht mit.

Untersuchungen haben gezeigt, dass fast 50% der sich selbst als Feministin bezeichnenden Frauen andere Frauen als mögliche Sexualpartner ansehen; sie sind also meist lesbisch oder bisexuell - und sind damit nicht auf Männer angewiesen! Das ist ein ganz wesentlicher Punkt: diese nicht heterosexuellen Frauen sehen sich selbst auch nicht durch die Augen eines Mannes, dem sie gefallen wollen weil er sie interessiert! Diese Frauen - also fast die Hälfte der Feministinnen - brauchen keine Männer und haben keine Motivation, Männern zu gefallen und mit ihnen zusammen leben zu wollen. Knapp die Hälfte der Feministinnen will eine ganz andere Gesellschaft als der Rest der Menschheit! Feministen vertreten nicht die Interessen Der Frauen sondern nur partikular-Interessen ihrer Minderheit.

Damit stoßen wir auf einen feministischen Grundfehler, der schreckliche Folgen hat: die Annahme, alle Menschen seien gleich - und damit könnten sie für Die Frauen sprechen. Natürlich sind sie nicht gleich, können nicht gleich sein und wollen es auch gar nicht. Natürlich wissen sie, dass diese Gleichheitsannahme nicht stimmt - darum schneiden sie Gruppen nach Belieben passend zu; was z.B. Frauen sind definieren sie je nach Situation immer wieder verschieden: mal ist das Geschlecht ein Kontinuum, dann binär, mal werden Frauen zu Frauen gemacht, mal werden sie als Frau geboren oder gelesen, dann können sie das nur selbst bestimmen und am Ende kommen Grünen Politiker und behaupten, sie könnten erkennen, wenn die Selbstbestimmtheit falsch ist, wer man also wirklich ist.

Damit wird klar, warum so viele Frauen gegen den Feminismus sind: sie und ihre Interessen werden von den Feministen überhaupt nicht vertreten. Sie möchten zwar als Frauen bestimmte neue Vorzüge genießen, aber sie wollen nicht auf das Mann-Frau Spiel verzichten, das in ihren Genen steckt. In den Genen vieler Feministen steckt es dagegen nicht! Interessanterweise hat man z.B. herausgefunden (*), dass Feministen - im Gegensatz zu  normalen Frauen - eindeutig männliche Hände haben: das Längenverhältnis von Zeigefinger und Ringfinger unterscheidet sich bei Männern und Frauen signifikant; bei Feministen ist es wie bei den Männern - genetisch steckt in vielen Feministen also ein Mann.

Unglücklicherweise hat ausgerechnet diese Minderheit der Feministen es geschafft, die Machtzentren der westlichen Welt zu unterwandern, wo sie jetzt ihre Männer- und Frauen-feindliche Politik durchsetzen können. Wir müssen sie stoppen.

Quelle

* [Front. Psychol., 09 September 2014
Sec. Social and Evolutionary Neuroscience
Volume 5 - 2014 | https://doi.org/10.3389/fpsyg.2014.01011
Feminist activist women are masculinized in terms of digit-ratio and social dominance: a possible explanation for the feminist paradox
Guy Madison, Ulrika Aasa, John Wallert, Michael A. Woodley
https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2014.01011/full]

Stand: 08.08.2025